Bruckners Achte in Ebrach

Schöpfung eines Giganten
Der Komponist Hugo Wolf bezeichnete eins Bruckners achte Symphonie als „das Werk eines Giganten“. Zutreffender könnte man diese Symphonie nicht beschreiben. Gigantisch sind sowohl die Ausmaße als auch die musikalischen Entwicklungen, die Bruckner in seinem vorletzten symphonischen Tongebäude präsentiert. Die Uraufführung, bei der Wolf auch anwesend war, schildert er zugleich als einen „Triumph“ für den Komponisten, „wie ihn ein römischer Imperator nicht schöner finden konnte“.
Krönender Abschluss von BRUCKNER2024
Diese herrliche Symphonie bildet den Höhepunkt des Projektes BRUCKNER2024, das 2011 in Kooperation zwischen dem Ebracher Musiksommer, dem Bayerischen Rundfunk – Studio Franken und dem CD-Label Profil Edition Günter Hänssler ins Leben gerufen wurde. Das Konzert am 20. Juli um 17 Uhr in der ehemaligen Abteikirche Ebrach wird selbstverständlich auch wieder von der Philharmonie Festiva, dem Festspielorchester des Ebracher Musiksommers, bestritten.
Ebrach – Traditionsort für die Aufführung von Bruckner-Konzerten
Zwar war Anton Bruckner selbst nie in Ebrach. Er wäre aber bestimmt erfreut gewesen, seine Werke beim Ebracher Musiksommer aufgeführt zu wissen. In jedem Fall wurde Ebrach durch die Aufführung der Symphonien Anton Bruckners zu einem
Ausblick – BRUCKNER2024plus
2025 werden alle Bruckner-Symphonien in allen Fassungen, einschließlich der seltenen Zwischenfassungen, aufgenommen sein. Mit Bruckner ist in Ebrach allerdings noch lange nicht Schluss, denn 2026 gibt es ein BRUCKNER2024plus.