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BRUCKNER2024 – auch 2026 noch aktuell…
Seit nunmehr zwei Jahren existiert die Podcastreihe BRUCKNER2024, produziert von der Agentur Klassik21 im Auftrag des Ebracher Musiksommers. In diesem Podcast gibt der Dirigent und künstlerische Leiter des Ebracher Musiksommers Gerd Schaller schlaglichtartig Einblicke in seine musikalischen Tätigkeiten und thematisiert insbesondere seine Beschäftigung mit der Musik Anton Bruckners. Gerade ist die 17. Folge in dieser Podcast-Reihe erschienen, die u.a. hier kostenlos anzuhören ist:
Zweimal die Achte
Im Jahr 2025 habe ich Bruckners monumentale Achte Symphonie gleich zweimal in der Spätfassung aufgenommen: einmal auf der beeindruckenden Cavaillé-Coll-Orgel in der einstigen Benediktinerabteikirche Saint-Ouen in Rouen, in meiner eigenen Orgeltranskription, und anschließend mit der Philharmonie Festiva beim Ebracher Musiksommer im Rahmen meiner Gesamteinspielung aller Bruckner-Symphonien in sämtlichen Fassungen.
Bruckners Achte in Ebrach
Schöpfung eines Giganten
Der Komponist Hugo Wolf bezeichnete eins Bruckners achte Symphonie als „das Werk eines Giganten“. Zutreffender könnte man diese Symphonie nicht beschreiben. Gigantisch sind sowohl die Ausmaße als auch die musikalischen Entwicklungen, die Bruckner in seinem vorletzten symphonischen Tongebäude präsentiert. Die Uraufführung, bei der Wolf auch anwesend war, schildert er zugleich als einen „Triumph“ für den Komponisten, „wie ihn ein römischer Imperator nicht schöner finden konnte“.
Bruckners Symphonie Nr. 9 mit Finale
Das Festkonzert zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner, das das Bayerische Fernsehen aufzeichnete, ist nochmals zu erleben:
BRUCKNER2024 geht ins Finale
Der komplette symphonische Bruckner
In diesem Jahr geht BRUCKNER2024 in sein großes Finale. Mit den Aufführungen von Bruckners dritter Symphonie im Regentenbau von Bad Kissingen und der achten Symphonie in der ehemaligen Abteikirche Ebrach beim Ebracher Musiksommer kommt ein gewaltiges Projekt zum Abschluss, das bereits 2011 begann. 2025 werden alle Symphonien Anton Bruckners in allen Fassungen, eingespielt von der Philharmonie Festiva, auf Tonträger vorliegen.
Und immer wieder die Dritte! Anton Bruckners dritte Symphonie und deren verschiedene Fassungen
Eine Symphonie fürs Leben
Selten verfolgt eine Symphonie einen Komponisten während seines ganzenLebens. Bei der dritten Symphonie von Bruckner war dies der Fall. Hier merkt man das Ringen des Meisters von St. Florian um die ideale Form seines Kindes. Dabei muss man wissen, dass Bruckner seine Symphonien häufig als seine Kinder bezeichnete, wobei er eben mit dem Kind der Dritten sein Leben lang beschäftigt war.
